Die Rebeleptics – so einzigartig wie der erste alkoholinduzierte Absturz

Liebe Leute,

wir sind wieder in voller Besetzung angetreten und haben uns in aller Ruhe bei Bier und Reggae über den vergangenen Auftritt unterhalten.
Das Ergebnis: Wir haben einmal mehr gezeigt, wie sicher es die Rebeleptics schaffen, egal auf welcher Bühne, ihrem ganz eigenen Stil treu zu bleiben. Alle Konzertbesucher, die auf einen charmanten Mix aus weiblicher Hauptstimme und brachialem und testosteronstrotzendem Hintergrundgesang, eine eleganten Verwebung von lockeren Melodien, Offbeat-Einlagen und Metal-Brettern vor einer gnadenlos präzisen wie unerschütterlichen Wand aus Schlagzeug-Rhythmen und Bassläufen aus waren kamen voll und ganz auf ihre Kosten.
Neben euphorisch Beglückten im Publikum gab es natürlich auch wie immer offene Münder die uns anstarrten und die in den Raum gestellte Frage „Kann man das denn machen?“
Wir sind sehr froh, euch heute hier die Antwort auf diese Frage geben zu können:
Ja, man kann!
Und so lange man will, sollte man auch.
Die Kehrseite unseres einzigartigen Stiles offenbarte sich uns jedoch bereits wenige Tage später. Leider mussten wir von der großen Veranstaltung die wir für Ende Juni geplant hatten zurücktreten. Teile des Organisationsteams sprachen uns an und waren etwas besorgt darüber, ob wir in unserer Einzigartigkeit denn so gut auf diese Veranstaltung passen würden. Tja, so funktioniert das leider. Alles hat zwei Seiten (außer Karstens Bass [der hat 5 Saiten] und Bastis und Maxims Gitarren [je 6]) und wenn man etwas spielt, wofür man von einigen Leuten bejubelt wird finden sich ob der gleichen Musik Leute, die das Ganze schlecht, grottenschlecht (!), finden.
Was die Kunst dabei ist?
Einfach sein Ding weiterzumachen und versuchen, das Verhältnis von Jubilierenden zu Unberührten möglichst günstig werden zu lassen.