Leichenschändung im Friedrichshain

Eine traurige Nachricht erreichte uns heute in den Schattenlanden.
Die Rebeleptics, obwohl für Tod erklärt und mit allen Würden begraben, sollen angeblich bei der Fête de la musique im Pavillon F‘Hain spielen. Das ist, wie ihr ja wisst, vollkommen ausgeschlossen!
DIE REBELEPTICS SIND PASSÉ! (Bis hier etwas anderes verkündet wird).
Wir werden umgehend den Kontakt zu dem Veranstalter suchen, das muss ein kleines Missverständnis sein.

Zu Grabe getragen und an die Auferstehung geglaubt…

Geliebte Gemeinde,

ihr habt bestimmt schon was gemerkt.
Hattet ein Magengrummeln hier, ein Zwicken im Zeh dort, habt auf die monatliche Empfehlung gewartet aber keine gefunden, euch gewundert weshalb es keine Neuigkeiten gibt…
Die Antwort ist so leicht, wie sie traurig ist.

Die Rebeleptics waren einmal.

So plötzlich und schockierend es euch jetzt auch treffen mag – glaubt uns, wir sind noch überraschter als ihr.
Tausend mal redet man, tausend und ein mal hält man doch lieber die Klappe und spielt den nächsten Song. Die Symptome waren da, aber wer vermutet denn gleich sowas?
Ein letztes Kabelzusammenrollen im Probenraum bevor der Aschenbecher geleert wird, ein letztes trauriges Zunicken vor‘m Gelände, bevor sich jeder auf den Heimweg macht.

Was wird nun passieren?
Die Rebeleptics sind verstreut, doch werden alle auf ihre Art erhalten bleiben. Lose Versprechen machen die Runde, ein Klammern an die Hoffnung, dass es weitergeht…

Karsten ist zurück nach Norwegen gegangen um dort die Axt zu Schwingen.
Maike ist zurück ins Umland gefahren, um dort voll und ganz Mutti zu sein.
Robbert versteckt sich vor der Realität hinter dem Okular seiner Kamera.
Maxim wechselt die Schiene und spielt lieber P.O.P.-Musik.
Basti und Pablo sind ins Trainingslager der Eintracht gezogen.

Mit diesem traurigen letzten Eintrag wird dieses Blog vorerst geschlossen und ihm seine vermutlich letzte Ruhe gegönnt.

Vielen Dank für die schönen Auftritte und die tolle Zeit mit euch!

Die Ereignisse des Wochenendes

Hochgeachtete Audienz,

am Freitag spielten Mad:Box im Arcanoa. Wie ihr ja mitbekommen habt konnten wir leider nicht mit ihnen zusammen auftreten (vgl. „Von Pest und Cholera dahingerafft). Trotzdem waren wir natürlich da und haben unsere Freunde unterstützt. Und es war ein wirklich schöner Abend, wer es also noch nicht geschafft hat Mad:Box live zu erleben, sollte das also auf jeden Fall nachholen!
Und am Samstag haben wir ja sowieso den einen oder anderen von euch beim Offbeat-Council wiedergetroffen (zur Erinnerung, es spielten die phantastischen Bandylegs, unsere noch älteren Freunde von Port Royal und der Headliner Mr. T-Bone & the Caroloregians). Was für ein gelungener Abend, wir danken alle, die es zu den schönen Tagen gemacht haben, die es waren!

Von Pest und Cholera dahingerafft.

Verehrte Gemeinschaft der Höhrbegabten,

Wir mussten leider den heutigen Auftritt absagen!
Es brach uns das Herz und ich möchte nicht verschweigen, dass es beim Gipfeltreffen im Probenraum auch die andere Träne gegeben hat, die traurig die eine oder andere Wange hinuntergerollt ist. Doch leider waren durch unglückliche Umstände unsere Reihen sowieso schon dezimiert, bevor heimtückische Krankheiten und überwunden gehoffte Gebrechen uns weiter schwächten, bis hin zu einem Maße, wo wir uns um die Durchführbarkeit eines Livekonzertes so sorgen mussten, dass es uns vernünftiger erschien, den heutigen Abend abzusagen.

Es tut uns leid, aber defekt ist leider defekt und nicht alles lässt sich innerhalb einer halben Stunde mit einer ruhigen Hand, einem Lötkolben und Gaffa beheben. Besonders wenn es um Menschen geht…

Aber das nächste mal spielen wir wieder, spätestens auf der Fête de la musique.
Versprochen!

Freitag ist es soweit!

Geneigter Leser,

wie wir ja schon schrieben:
Wir spielen am Freitag!
Das ist jetzt nicht mal mehr ein Woche bis dahin, und im Proberaum laufen mittlerweile die Saiten heiß! Wir sind am üben, üben, üben. Für euch.
Also kommt zahlreich damit sich das Ganze schlussendlich auch lohnt!
Nachdem wir ja leider verkraften mussten, dass wir bei dem Auftritt (mal wieder) nicht vollzählig auf der Bühne stehen, schlimmer noch, es fehlen gleich zwei Mitstreiter, waren wir positiv überrascht als wir bei den letzten Proben feststellten, dass es auch zu viert ein sehr sehr schönes Set werden wird.
Also, kommt alle und seht nach, wer denn da überhaupt auf der Bühne steht und wer fehlt.
Es wird der erste, vielleicht aber nicht der letzte unplugged-Auftritt der Rebeleptics dieses Jahr!
Das alls zusammen mit unsere alten Freunden von mad:box!